Die Ursache Ihrer anhaltenden Knieschmerzen könnte ein MENISKUSRISS sein.
Op. Dr. Serhan Yağdı gab ausführliche Informationen über die Diagnose, Behandlungsmethoden, Operation und postoperative Prozesse des Meniskus.
Der Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Op. Dr. Serhan Yağdı, erklärte, dass die Menisken knorpelähnliche Strukturen im Kniegelenk sind, wobei jedes Knie zwei Menisken hat: einen medialen und einen lateralen. Er betonte, dass die Menisken entscheidend für das Tragen und Verteilen der Lasten im Kniegelenk sind. „Sie verbessern auch die Gelenkflächenkongruenz und tragen zur Zirkulation der Gelenkflüssigkeit bei. Ohne Menisken werden die Kräfte direkt auf den Gelenkknorpel übertragen, was zu einem frühzeitigen Verschleiß führt. Daher ist der Erhalt der Menisken äußerst wichtig“, sagte er.
Bezüglich der Schmerzen durch einen Meniskusriss stellte Yağdı fest, dass diese oft stärker an der Innen- oder Außenseite des Knies zu spüren sind. „In der Regel tritt eine Schwellung im Gelenk auf. Die Schmerzen entstehen typischerweise bei plötzlichen Drehbewegungen, Hocken oder Treppensteigen, insbesondere in den Bereichen des gerissenen Meniskus. Schwere Verletzungen können auch Risse der Kreuz- oder Seitenbänder umfassen. Meniskusfragmente können ein Blockieren, Haken oder Knacken im Knie verursachen. Bei jungen Menschen treten diese Verletzungen häufig bei Sportarten mit Drehbewegungen des Knies auf, wie Fußball, Basketball oder Skifahren. Mit zunehmendem Alter verlieren die Menisken an Gesundheit und Elastizität, und Risse können sogar bei einfachen Alltagsbewegungen wie Hocken auftreten“, erklärte er.
DIAGNOSE UND BEHANDLUNGSMETHODEN
Yağdı erklärte, dass Meniskusrisse größtenteils durch die Anamnese des Patienten und eine detaillierte körperliche Untersuchung diagnostiziert werden können. „Die genaueste und zuverlässigste Methode zur Bestätigung eines Meniskusrisses ist die Magnetresonanztomographie (MRT), die eine Genauigkeit von über 95 % aufweist. Röntgenaufnahmen können erforderlich sein, um knochenbezogene Probleme zu erkennen. Die MRT allein ist jedoch nicht der einzige Faktor bei der Behandlungsentscheidung. Bei Patienten, die bereits eine Meniskusoperation hatten, sind die Fehlerquoten höher, und es können weitere diagnostische Methoden erforderlich sein. In solchen Fällen wird die Arthroskopie zur endgültigen Diagnose eingesetzt. Die Behandlung von Meniskusrissen ist in der Regel chirurgisch. Kleine Risse mit geringer Dicke können spontan heilen. Faktoren wie das Alter des Patienten, das Aktivitätsniveau sowie die Lage und Art des Risses bestimmen die Behandlung. Bei ausgeprägten Symptomen wird versucht, den Meniskus zu reparieren, und wenn dies nicht möglich ist, wird der beschädigte Teil entfernt, wobei der gesunde Meniskus erhalten bleibt.“
POSTOPERATIVER PROZESS
„Nach der Operation kann es erforderlich sein, das Bein 4-6 Wochen lang nicht zu belasten, und es können Krücken benötigt werden“, sagte Yağdı. „Die Rückkehr zum Sport kann 1-4 Monate dauern. Trotz Behandlung können die Symptome anhalten und neue Meniskusrisse auftreten. Bei älteren Patienten können altersbedingte Gelenkprobleme die Meniskusreparatur erschweren. In solchen Fällen können unterstützende Behandlungen wie PRP-Injektionen angewendet werden. Darüber hinaus können andere intraartikuläre chirurgische Eingriffe, die arthroskopisch durchgeführt werden, mit der Meniskusoperation kombiniert werden.“
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